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Wirtschaftslexikon

Ein Lösungsverfahren oder die präzise Beschreibung einer Abfolge von Verarbeitungsschritten, zur Lösung einer gegebenen Aufgabe.

Apothekeneinkaufspreis: Einkaufspreis des Apothekers zu einem Produkt

Apothekenverkaufspreis: bezeichnet im Apothekenmarkt den unverbindlichen Verkaufspreis (UVP), der vom Hersteller empfohlen wird.

Als Big Data wird der Umgang mit Datenmengen bezeichnet, die zu komplex sind, um sie mit herkömmlichen Techniken zu bearbeiten. Datenbestände im Bereich Big Data werden deswegen mit speziellen Techniken und Lösungen gespeichert, verarbeitet und ausgewertet.

Preisstrategie, bei der Unternehmen die Preise für Produkte oder Dienstleistungen permanent der aktuellen Marktsituation anpassen. Diese Preisanpassung erfolgt oft maschinell anhand definierter Algorithmen. Dabei werden Faktoren wie Wettbewerbspreise, Angebot und Nachfrage und andere externe Faktoren (z. B. Wetter) mit einbezogen.

Allgemeiner Sprachgebrauch für die Umsatzsteuer mit Vorsteuerabzug. Der Normalsatz beträgt 19% (reduziert für das 2. HJ 2020 auf 16%), der ermäßigte Satz (v.a. für Lebensmittel und existenzielle Güter, Zeitschriften, Bücher) beträgt unverändert 7 Prozent.

Für den Verkauf durch den Hersteller in Verkehr gebrachte Ware, die eine Menge X an pharmazeutisch relevanten Komponenten wie z.B. Tabletten in Verpackungsblistern mit einer Menge X an Wirkstoff und einer bestimmten Galenik aufweisen. In den Marktkalkulationen von INSIGHT Health werden Packungseinheiten mit „EH“ abgekürzt.

Beschreibt die Veränderung der Nachfrage eines Produktes in Relation zur Veränderung des Preises. Mathematisch wird sie genauer als Elastizität η der nachgefragten Menge x in Bezug auf den Preis p bezeichnet (ηx,p). Sie ist damit ein Maß für die Reaktion der Nachfrage auf Preisveränderungen. Ist ein Produkt „preiselastisch“ reagiert die Nachfrage stärker bei Preisänderungen als bei unelastisichen Produkten

Wichtigkeit des Preises im Kaufentscheidungsprozess. Je preissensibler ein Kunde ist, desto stärker reagiert er auf Preise und Preisänderungen. Zur Messung wird meist die Preiselastizität bestimmt.

Für Berechnungen von Wettbewerbspreisen wird eine größere Anzahl von Verkaufspreisen zu einem mittleren Preis verdichtet. Liegt von Wettbewerbern nicht nur der Preis sondern auch die Absatzmenge vor, kann der mittlere (und nach Absatz) gewichtetet Verkaufspreis berechnet werden. In den Marktkalkulationen von INSIGHT Health wird der rAVP = mittlerer, gewichtete Verkaufspreis laufend bestimmt und als Umfeldpreis ausgewiesen.

Differenz zwischen Warenverkaufspreis (ohne Mehrwertsteuer) und der eingesetzten Warenmenge, bewertet mit dem Wareneinstandspreis (ohne Vorsteuer). Rohertrag, bezogen auf einen Artikel, ergibt seine Handelsspanne. Die Summe aller artikelbezogenen Roherträge ergibt den Warenrohgewinn.