Als Big Data werden große Datenmengen bezeichnet, die durch die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags gesammelt werden. Dabei gibt es keine Definition, wie groß die Mengen sein müssen, um von Big Data zu sprechen, jedoch ist ihnen gemein dass sie durch ihre Komplexität nicht mehr mit herkömmlichen Techniken ausgewertet werden können. Hierfür bedarf es spezieller Software und Fachleute, die die Ergebnisse des Programms bewerten, interpretieren und Handlungsempfehlungen ableiten.

Im Bereich der Apotheken ist ein Beispiel für Big Data die Preisgestaltung anhand verschiedenster Daten. So arbeitet die Solvena Lösung “TruePrice” mit Milliarden von Transaktionen und verknüpft diese Informationen mit weiteren Marktinformationen. Hierzu zählt etwa die Anzahl und Art der Fachärzte in unmittelbarer Umgebung, die Altersstruktur aber auch das Wetter und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Apothekenkunden. Aus diesen Big Data werden die besten Preise für die jeweilige Apotheke ermittelt und so die Wertschöpfung gefördert.